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Die zentrale Zielsetzung des Projektes „Schengen-Chance“ ist es, Südkärnten bzw. die Grenzregion auf den Beitritt Sloweniens zum Schengen-Abkommen vorzubereiten. Für den Grenzbereich wird dieser Beitritt große Folgen haben, da mit dem Wegfall der Grenzkontrollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wesentlich erleichtert wird

Benannt ist das Schengen-Abkommen nach dem Weinbaudorf Schengen (ca. 1400 Einwohner) in Luxemburg, wo es unterzeichnet wurde. Im Ort erinnert heute ein Denkmal an dieses Ereignis. Mit dem Schengen-Abkommen werden die Personenkontrollen an den Binnengrenzen abgeschafft und gemeinsame Standards für die Kontrollen an den Außengrenzen bzw. eine gemeinsame Asyl- und Visapolitik geschaffen. Bezeichnend ist auch der erste Satz der Präambel des Schengen-Übereinkommens: „In dem Bewusstsein, dass die immer engere Union zwischen den Völkern der Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaften ihren Ausdruck im freien Überschreiten der Binnengrenze durch alle Angehörigen der Mitgliedsstaaten finden muss, schließen die Staaten dieses Übereinkommen ab. Durch den Amsterdamer Vertrag aus dem Jahr 1997 wurden die Bestimmungen des Schengen Abkommens in den Rahmen der Europäischen Union miteinbezogen. Das Abkommen dient dem Abbau der Grenz- bzw. Personenkontrollen an den Binnengrenzen Europas und entwickelt neue Formen der gemeinsamen Asyl- und Einwanderungspolitik der beteiligten Länder.